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Kita-Einstieg - Wissen kompakt

Einführung in die Textsammlung „Wissen kompakt“

Die Arbeitsgruppe „Kita Einstieg“ des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) begleitet das Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ konzeptionell. In diesem Rahmen ist ein digitaler Sammelordner angelegt worden, der Themen und Fragestellungen aufgreift, die für Beteiligte des Bundesprogramms relevant und hilfreich sein können. Er wird von der nifbe-Arbeitsgruppe kontinuierlich erweitert. Der folgende Einführungstext soll helfen, die Idee der Fachtexte zu verdeutlichen.

Kurze Einführung zur Textsammlung (PDF, 237 KB, nicht barrierefrei)

Wie können Mahlzeiten in der Kindertagesbetreuung kultursensitiv gestaltet werden? (Bettina Lamm)
Was wir essen, welche Hilfsmittel wir dabei verwenden und wie Essenssituationen gestaltet sind, spiegelt kulturelle Überzeugungen, religiöse Regeln und in der Familie gelebte Esskultur wider. Damit sich alle Kinder in der Kindertagesbetreuung wohlfühlen und gut versorgt werden können, müssen diese Esskulturen bekannt sein und respektiert werden.
Wie können Mahlzeiten in der Kindertagesbetreuung kultursensitiv gestaltet werden? (PDF, 237 KB, nicht barrierefrei)

Wie gelingen der Austausch und die Zusammenarbeit mit Familien mit Migrations- und Fluchthintergrund? (Bettina Lamm)
Der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zwischen pädagogischer Fachkraft und Eltern wird als Grundvoraussetzung für das kindliche Wohl in der pädagogischen Einrichtung gesehen. In der Kooperation mit Familien mit Migrations- oder Fluchthintergrund können unterschiedliche kulturelle Erziehungsvorstellungen, aber auch unterschiedliche kulturelle Kommunikationsgewohnheiten und Beziehungserwartungen besondere Herausforderungen für die Eltern-Fachkraft-Beziehung darstellen.
Wie gelingen der Austausch und die Zusammenarbeit mit Familien mit Migrations- und Fluchthintergrund? (PDF, 410 KB, nicht barrierefrei)

Analphabetismus in Deutschland. Was können pädagogische Fachkräfte beachten? (Andrea Steinke)
Der folgende Text gibt einen Überblick über die Formen von Analphabetismus und versucht pädagogische Fachkräfte für einen bewussten Umgang mit diesem Thema zu sensibilisieren. Analphabetismus ist ein noch häufig tabuisiertes und wenig bekanntes Phänomen.
Analphabetismus in Deutschland. Was können pädagogische Fachkräfte beachten? (PDF, 148 KB, nicht barrierefrei)

Parentifizierung - Warum kann es für Kinder problematisch sein, wenn sie vermittelnde Rollen und Aufgaben für die eigene Familie übernehmen? (Peter Keßel)
Immer wieder kommt es vor, dass Kinder für ihre eigene Familie Aufgaben übernehmen oder vermitteln müssen. Neben  sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten oder Analphabetismus der Eltern kann dies auch an gesundheitlichen bzw.  psychischen Einschränkungen der Eltern liegen. Inwieweit das für ein Kind problematisch sein kann und was deshalb in der Zusammenarbeit mit Familien beachtet werden sollte, wird im Text dargestellt.
Parentifizierung - Warum kann es für Kinder problematisch sein, wenn sie vermittelnde Rollen und Aufgaben für die eigene Familie übernehmen? (PDF, 239 KB, nicht barrierefrei)

Was ist ein seelisches Trauma? (Andrea Steinke)
Der Text gibt einen ersten Einblick in das komplexe Thema „Trauma“. Es werden Definitionen vorgestellt und Hintergründe für Traumatisierung aufgezeigt.
Was ist ein seelisches Trauma? (PDF, 173 KB, nicht barrierefrei)

Welche möglichen Symptome können als Folge von Traumata entstehen? (Andrea Steinke)
In diesem Text werden mögliche Symptome nach Traumatisierung aufgezeigt. Er baut auf dem Text „Was ist ein seelisches Trauma?“ auf. Diese Kenntnisse können dazu anregen, sich fallspezifisch fortzubilden bzw. sich mit spezialisierten Fachkräften zu vernetzen.
Welche möglichen Symptome können als Folge von Traumata entstehen? (PDF, 166 KB, nicht barrierefrei)

Welche traumapädagogischen Ansätze können für die Arbeit mit Kindern in der Praxis hilfreich sein? (Andrea Steinke)
Der Text beschreibt erste Ansätze traumapädagogischen Handelns für Fachkräfte in Kindertagespflege und Kita. Dabei wird der Fokus auf die Begleitung traumatisierter Kinder gelegt und nicht auf die Traumaverarbeitung, die eher im therapeutischen Kontext verortet ist.
Welche traumapädagogischen Ansätze können für die Arbeit mit Kindern in der Praxis hilfreich sein? (PDF, 239 KB, nicht barrierefrei)

„Rucksack KiTa“ – Ein Programm zur Unterstützung der sprachlichen Bildung und Elternbildung in der KiTa (Inga Doll & Britta Kreuzer)
In diesem Beitrag wird das Konzept „Rucksack KiTa“ vorgestellt, welches die sprachliche Bildung und die Elternbildung im Elementarbereich in den Blick nimmt. In Nordrhein-Westfalen existieren bereits über 500 „Rucksack KiTa“-Gruppen; bundesweit sind es ca. 800 Gruppen.
„Rucksack KiTa“ – Ein Programm zur Unterstützung der sprachlichen Bildung und Elternbildung in der KiTa (PDF, 237 KB, nicht barrierefrei)

Wer sind und was machen eigentlich Stadtteilmütter und Stadtteilväter? (Peter Keßel)
Seit 2004 gibt es Stadtteilmütter – vor allem in Großstädten Deutschlands. Was der Grundgedanke des Ursprungs-Projektes ist und welche Aufgaben Stadtteilmütter und mittlerweile auch Stadtteilväter übernehmen, wird in diesem Fachtext skizziert. Dabei werden auch Einblicke in die Arbeit der Stadtteilmütter und -väter gewährt und Erfahrungen aus der Praxis aufgezeigt.
Wer sind und was machen eigentlich Stadtteilmütter und Stadtteilväter? (PDF, 237 KB, nicht barrierefrei)

Wie kann bei Kindern mit Flucht- und Migrationshintergrund der Erwerb der deutschen Sprache ressourcenorientiert unterstützt werden? (Renate Zimmer)
Der Erwerb einer neuen Sprache gelingt umso besser, je mehr dies an bedeutsame Situationen geknüpft ist, je mehr die Sprachlernsituationen in motivierende Kontexte eingebunden sind. Dies gilt insbesondere für Kinder mit Flucht- und Migrationshintergrund. Über Bewegung fällt es ihnen leichter, mit anderen Kindern zu kommunizieren und sich mitzuteilen. So üben sie sich im Spiel im Kontakt mit den anderen und können Erfahrungen von Dazugehörigkeit und Anerkennung machen.
Wie kann bei Kindern mit Flucht- und Migrationshintergrund der Erwerb der deutschen Sprache ressourcenorientiert unterstützt werden? (PDF, 237 KB, nicht barrierefrei)

Wie gestaltet sich Kita-Eingewöhnung aus interkultureller Perspektive? (Bettina Lamm)
Der Kita-Einstieg ist für alle Kinder und ihre Familien fraglos ein bedeutsamer Schritt. Gründe für Verunsicherungen können kulturell jedoch ganz unterschiedlich sein und erfordern eine Reflexion und Anpassung der Eingewöhnungsprozesse.
Wie gestaltet sich Kita-Eingewöhnung aus interkultureller Perspektive? (PDF, 238 KB, nicht barrierefrei)

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