Logo des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Zusatzlogo: Gezeichnetes Kind springt auf farbigen rechteckigen Blöcken.

Standorte starten engagiert in das Bundesprogramm „Kita-Einstieg“

Erzieherin, Mutter und Kind spielen auf dem Boden

Im April 2017 ist das Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestartet. Fünf Monate nach Programmstart haben bereits 84 Standorte voller Tatendrang mit der Programmumsetzung begonnen. Sie alle haben sich zum Ziel gesetzt, Kindern und Familien den Zugang zur Kindertagesbetreuung zu erleichtern. Dafür erproben sie zum Beispiel neue niedrigschwellige Angebote und erweitern bestehende Netzwerke. 

Damit die Angebote in einer Region aufeinander abgestimmt sind und gute Brücken in das Regelsystem bilden, werden sogenannte Koordinierungs- und Netzwerkstellen eingerichtet. Diese Koordinierungs- und Netzwerkstellen führen unter anderem fortlaufend Bedarfsanalysen durch, planen und konzipieren bedarfsgerechte Angebote und fördern die Kooperationen zwischen Akteurinnen und Akteuren im Sozialraum.

Zusätzliche (pädagogische) Fachkräfte führen die niedrigschwelligen Angebote wie z.B. Eltern-Kind-Gruppen vor Ort durch. Dafür beraten, begleiten und informieren sie die Familien und arbeiten eng mit der Koordinierungs- und Netzwerkstelle zusammen. Um den Zugang zur Kindertagesbetreuung sicherzustellen, soll jedes Angebot außerdem mit einer Anker-Kita kooperieren. Dies ist maßgeblich für den Erfolg des Bundesprogramms „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“.

Das Bundesprogramm

Mit dem Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ fördert das Bundesfamilienministerium bundesweit niedrigschwellige Angebote, die den Zugang zur Kindertagesbetreuung vorbereiten und unterstützend begleiten. Jeder geförderte Standort erhält bis zu 150.000 Euro im Jahr. Die Kommunen nutzen die Mittel für die Finanzierung einer Koordinierungs- und Netzwerkstelle, Fachkräfte für die Umsetzung der Angebote sowie für zusätzliche Projektausgaben. Insgesamt werden von 2017 bis 2020 rund 200 Standorte gefördert.

Weitere Informationen

Über das Programm

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