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Ergänzende Fördermodule im Bundesprogramm „Kita-Einstieg“

Das Jahr 2020 war aufgrund der Corona-Pandemie von großen Herausforderungen geprägt. Trotzdem wurde das Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ sehr erfolgreich von den pädagogischen Fachkräften und Koordinierungskräften umgesetzt. Vielfältige kreative Angebotsideen wurden dabei entwickelt. Für die am Programm beteiligten Fachkräfte bedeutete das, sich flexibel auf immer neue Situationen einzustellen und dabei die Programmziele weiter zu verfolgen.

Um den Programmerfolg unter den bestehenden Bedingungen weiter zu sichern, können sich die beteiligten Standorte auf ergänzende und unterstützende Fördermodule für die Jahre 2021 und 2022 bewerben:

1. Ausbau kreativer Angebote für Kinder

Vor dem Hintergrund der Corona-bedingten Schließungen von Bildungseinrichtungen ist es besonders wichtig, kreative Lern- und Entwicklungsanregungen zu fördern. Durch die ergänzenden Fördermodule können nun zusätzliche offene Angebote für Kinder und Familien geschaffen werden. Die Angebote sollen beispielsweise Bereiche wie Kunst, Kultur, Theater, Ernährung, Bewegung, Medienpädagogik oder Resilienz-Stärkung umfassen.

2. Förderung des Erwerbseinstiegs in die Kindertagesbetreuung

Durch die Teilnahme an Angeboten des Bundesprogramms „Kita-Einstieg“ sind viele Eltern erstmalig intensiver mit dem Berufsfeld der frühen Bildung in Kontakt gekommen. Manche von ihnen können sich eine Zukunft als pädagogische Fachkraft vorstellen. Häufig sind der Weg der Anerkennung von Berufsabschlüssen sowie Qualifizierungsmöglichkeiten jedoch nicht bekannt. Mit dem ergänzenden Fördermodul zur beruflichen Orientierung, Beratung und Qualifizierung kann nun Abhilfe geschaffen werden: Geschultes Personal oder spezialisierte Coaches können dabei helfen, den Erwerbseinstieg in die Kindertagesbetreuung vorzubereiten - z. B. durch Berufswegeplanung, Beratung zu Qualifizierungswegen sowie Praktika in Kitas. Auch Beratungsstellen mit vielfältigen Informationen rund um das Thema Qualifizierung können einbezogen werden, wie beispielsweise „Integration durch Qualifizierung“ (Netzwerk IQ) sowie weitere Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner. 

3. Digitale Technikausstattung vor Ort

Durch die Covid-19-Pandemie erfolgt die Zusammenarbeit mit den Familien und Kindern vielfach digital. Daher ist es wichtig, dass ausreichend Nutzungsmöglichkeiten für mobiles Arbeiten zur Verfügung stehen. Neben der technischen Ausstattung haben sich auch digitale Kommunikationswege als hilfreich und unterstützend erwiesen. Ob lokale Webseiten zu Kita-Einstieg-Angeboten oder regionale Apps mit Austauschmöglichkeiten und Informationsangeboten – sie bieten niedrigschwellige Möglichkeiten, um mit Familien in Kontakt zu treten. Für die Technikausstattung vor Ort und die Förderung digitaler Medien können die Standorte nun zusätzliche Mittel beantragen.

4. Unterstützung zur Verstetigung von Programmangeboten

Das Ziel der nächsten zwei Jahre im Bundesprogramm „Kita-Einstieg“ ist es, die vielseitigen Angebote für Kinder und Familien in die regionalen Strukturen vor Ort nachhaltig zu verankern und damit das im Bundesprogramm Erreichte zu verstetigen. Der Verstetigungsprozess umfasst auch die strukturelle Verankerung von Stellenanteilen in den Kommunen über den Förderzeitraum hinaus. Zur Unterstützung des Verstetigungsprozesses erhalten die teilnehmenden Standorte die Möglichkeit, eine individuelle Projektbegleitung hinzuzuziehen. Gemeinsam mit Projektbegleiterinnen und -begleitern können individuelle Verstetigungsstrategien vor Ort erarbeitet und umgesetzt werden.

 

Weitere Informationen

Fördergrundsätze zum Bundesprogramm „Kita-Einstieg“ (PDF, 449 KB, nicht barrierefrei)

Infoblatt zu ergänzenden Fördermodulen im Bundesprogramm „Kita-Einstieg“ (PDF, 373 KB, nicht barrierefrei)

FAQs zur Beantragung der ergänzenden Fördermodule Bundesprogramm „Kita Einstieg“ (PDF, 494 KB, nicht barrierefrei)

Aktuellmeldung zur Verlängerung des Bundesprogramms „Kita-Einstieg“

Kita-Einstieg in Zeiten von Corona

 

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