Logo des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Zusatzlogo: Gezeichnetes Kind springt auf farbigen rechteckigen Blöcken.

Der „Kita-Einstieg“ geht in die Verlängerung

Drei Kinder und zwei Frauen sitzen gemeinsam auf dem Fußboden.

Das Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ unterstützt überall in Deutschland Familien mit ihren Kindern, den Einstieg in das System frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung zu finden. Denn, der Besuch von Angeboten der Kindertagesbetreuung wirkt sich positiv auf die Start- und Bildungschancen von Kindern aus. Doch es gibt überall Kinder und Familien, die bisher nicht oder nur unzureichend von der institutionellen Kindertagesbetreuung erreicht wurden. Dies können Familien mit Fluchterfahrung, in belasteten Sozial- und Wohnverhältnissen oder mit Bildungsbenachteiligung sein. Damit alle Kinder die gleichen Chancen haben, fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend niedrigschwellige Angebote, die den Zugang zur Kindertagesbetreuung vorbereiten und unterstützend begleiten. Darüber hinaus fördert das Bundesprogramm Maßnahmen, die dabei helfen, Fachkräfte mit Fluchthintergrund beruflich zu integrieren – zum Beispiel über ein Praktikum in einer Kita.

 

Über 1.000 Angebote werden fortgeführt

Bis 2022 werden weiterhin an 126 Standorten vielfältige Anregungen, Aktionen und Wege erprobt und umgesetzt, um Familien den Weg in die frühkindliche Bildung aufzuzeigen. Mit der Fortführung des Bundesprogramms gehen auch über 1.000 Angebote in die Verlängerung. Diese sind in die kommunalen Handlungsstrategien eingebettet und sollen auch nach Ende der Programmlaufzeit fortgeführt werden.

Erfolgreiche Bundesprogramme

Nicht nur der „Kita-Einstieg“, sondern auch das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ wird bis Ende 2022 fortgeführt. Mit „Sprach-Kitas“ wird die sprachliche Bildung als Teil der Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung gefördert. Mit der neuen Förderperiode stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für beide Bundesprogramme zusammen bis Ende 2022 insgesamt 420 Millionen Euro zur Verfügung.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey: „Wir haben mit den beiden Programmen Kita-Einstieg und Sprach-Kitas viel erreicht. Dass es gelungen ist, die erfolgreichen Ansätze aus den Bundesprogrammen fortzuführen und noch einmal 420 Millionen Euro zu investieren ist gut und gerade auch in diesen Pandemie-Zeiten wichtig. Die Bundesprogramme setzen an den zentralen Stellschrauben für einen guten Einstieg ins Bildungssystem an: dem Zugang für alle Kinder und der Sprachförderung, wo sie nötig ist. Sie verbessern die Qualität in Kitas und stärken die Fachkräfte. Der neue Schwerpunkt Digitalisierung des Bundesprogramms Sprach-Kitas soll digitale Bildungs- und Austauschformate für die Fachkräftequalifizierung und die Programmabläufe verbessern.“

 

Weitere Informationen

Über das Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“

Über das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“

Seite drucken