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Zusatzlogo: Gezeichnetes Kind springt auf farbigen rechteckigen Blöcken.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey zu Besuch in Cottbus

Mit im Gepäck: ein Zuwendungsbescheid für das Bundesprogramm „Kita-Einstieg“

Am 18. Juni hat Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey dem Cottbusser Jugendberatungs- und Familienzentrum „Haus Jule“ einen Förderbescheid aus dem Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ überreicht. Es unterstützt gezielt solche Familien, die bisher nur unzureichend von Kindertagesbetreuung erreicht werden und fördert Angebote, die Familien an das Thema heranführen. Das „Haus Jule“ bietet beispielsweise Krabbelgruppen, Jugendberatung oder Kreativ-Werkstätten an und ist für Familien ein verlässlicher Partner in unterschiedlichen Lebensphasen.

Dr. Franziska Giffey: „Ich freue mich, dass das 'Haus Jule' am Bundesprogramm teilnimmt und Familien den Einstieg in die Kindertagesbetreuung ermöglicht. Es ist wichtig, dass jedes Kind die Chance auf frühe Bildung hat. Denn gerade die ersten Jahre sind entscheidend für den weiteren Bildungsweg und die Entwicklungschancen der Kinder.“

Das Programm „Kita-Einstieg“ richtet sich insbesondere an Familien, die in ökonomischen Risikolagen, familiärer Bildungsbenachteiligung oder stark belasteten Sozial- und Wohnverhältnissen leben. Auch Kinder mit Fluchthintergrund finden oft nur schwer Zugang zur Kindertagesbetreuung und sollen durch das Programm besser einbezogen werden.

Frau Giffey mit Kindern im Haus Jule
Frau Giffey übergibt den Zuwendungsbescheid

Besuch des Familienhauses

Im Anschluss war Dr. Franziska Giffey im Familienhaus Cottbus zu Gast. Nach einem Rundgang durch das Familienhaus sprach sie mit Mitarbeitenden und Gästen des Hauses über ihre Arbeit für gelingende Integration und Betreuung. Das Familienhaus bietet vielfältige Unterstützungsangebote für Familien und Geflüchtete an, wie beispielsweise Familienberatungen, Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, Hausaufgabenhilfe oder Deutschkurse.

Hier betonte die Ministerin während einer anschließenden Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema: „Für neuzugewanderte Kinder ist frühzeitige Kindertagesbetreuung die beste Gelegenheit, Deutsch zu lernen. Für Kinder aus Familien mit wenig Bildung ist Kita die Chance, Förderung zu bekommen, die die Eltern ihnen nicht geben können. Für alle Kinder ist gute Kita der Ort, wo sie Anregungen bekommen, mit anderen Kindern spielen, soziale Kompetenzen erwerben und einfach Spaß haben. Gute Kinderbetreuung ist nichts anderes als Integration für alle.“

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