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Zusatzlogo: Gezeichnetes Kind springt auf farbigen rechteckigen Blöcken.

Zugang zur Kindertagesbetreuung

Chancengleichheit bedeutet, dass jedes Kind optimale Entwicklungsmöglichkeiten bekommt – unabhängig von seiner Herkunft, seinem Geschlecht, seiner kulturellen und ethnischen Zugehörigkeit sowie dem sozialen Status seiner Familie.

Herausforderung: Gleicher Zugang zur Kindertagesbetreuung

Gute Kindertagesbetreuungsangebote leisten einen wichtigen Beitrag für gleiche Startbedingungen von Kindern. Denn wer früh altersgerecht gefördert wird, lernt später leichter dazu. Deshalb ist es so wichtig, dass Kinder die Chance haben, eine Kita oder Kindertagespflegestelle zu besuchen. Doch nicht alle Familien nehmen die Kindertagesbetreuungsangebote gleichermaßen in Anspruch. Untersuchungen belegen, dass Kinder aus Familien, in den Eltern einen geringen Bildungsabschluss haben oder erwerbslos sind, seltener eine Kita oder eine Tagespflegestelle besuchen. Das gilt auch für Kinder mit Migrationshintergrund.

Zugang zur Kindertagesbetreuung für alle Kinder ermöglichen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die Broschüre: Gleiche Chancen durch frühe Bildung – Gute Ansätze und Herausforderungen im Zugang zur Kindertagesbetreuung (PDF, 3 MB, barrierefrei) herausgegeben. Sie thematisiert Hürden im Zugang zur Kindertagesbetreuung sowie Ansätze, wie diese überwunden werden können, um die Teilhabechancen aller Kinder zu verbessern.

Zu den Zugangshürden gehören zum Beispiel fehlende Informationen über das System der Kindertagesbetreuung, hohe Elternbeiträge oder die mangelnde Verfügbarkeit von bedarfsgerechten Betreuungsplätzen, die den Präferenzen der Eltern entsprechen.

Es gibt verschiedene Ansätze, um Chancengleichheit für Kinder durch frühe Bildung zu stärken: Der bedarfsgerechte Ausbau der Betreuungsplätze stellt eine wichtige Rahmenbedingung für die Chancengleichheit dar. Erweiterte Öffnungszeiten eröffnen vielen Familien, die Kindertagesbetreuung außerhalb der normalen Öffnungszeiten der Kita benötigen, neue Möglichkeiten. Niedrigschwellige Informationsangebote, wie sie das Bundesprogramm „Kita-Einstieg“ fördert, können den Zugang zur Kindertagesbetreuung vorbereiten und begleiten.

Viele Akteurinnen und Akteure in den Kommunen vernetzen sich bereits, um Familien den Zugang zur Kindertagesbetreuung zu erleichtern: Dazu gehören zum Beispiel Jugend- und Gesundheitsämter, Familienzentren, Kitas oder Frühförderstellen. Diese Netzwerke können den Zugang zu familien- und kindorientierten Leistungen im Wohnumfeld erleichtern. Auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Familien und pädagogischen Fachkräften ist ein wichtiger Aspekt qualitativ hochwertiger Betreuungsangebote.

Zusammenarbeit mit Familien mit Fluchthintergrund

Wie können Kitas und Kindertagespflegepersonen Familien mit Fluchthintergrund besser erreichen und wie gelingt die Zusammenarbeit?

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